{BR} #7 Summer of ’69 — Ergebnisse, Berichte, Bilder vom Rennen

#20 cervantes1976

Im Vorfeld der {BR} war ich wenig glücklich über die Streckenauswahl. Auch die schnelle Tendenz hin zum Dodge Charger, dem Fahrzeug, was den Wettkampf dominieren würde, gefiel mir weniger. Zunächst beugte ich mich dem Druck, obwohl ich lieber mit dem Shelby gefahren wäre, und testete das letzte Setup von Rush im Charger auch in einem Testrennen (nicht den Trainings, die lagen für mich auf dem Donnerstag terminlich ungünstig) aus — das Ergebnis jedoch war, im Vergleich zu Gun, der im Camaro unterwegs war, einfach unbefriedigend: Ohne jede Mühe oder Vorbereitung fuhr ich aufgrund höherer Endgeschwindigkeit problemlos vor ihm her.

Kurz vor dem Rennen gab ich dem von Gun favorisierten Camaro noch eine Gelegenheit, da er ohnehin im RDR-Design bereits in der Garage stand. Die im Store verfügbaren Setups sagten mir eher nicht zu, sie waren lediglich auf Handling ausgelegt und an Endgeschwindigkeit fehlte es: Niedrige 2:38er-Zeiten waren aber damit, auch ohne Übung, kein Problem. Mit einem schnell selbst zusammengestellten Setup war ich dann aber auf Anhieb schneller. Zwei Einstellungen (Spoiler hinten, positiver Radstand hinten) reichten aus, um mit dem Setup 2:36er-Zeiten im Camaro zu fahren.

20 Minuten vor dem Rennen stellte mir dann Rush noch ein Setup für den Camaro vor die Füße (danke!), mit dem auch Gun das Rennen bestreiten würde. Zwei Testrunden später wusste ich, dass ich damit zwar nicht schneller als mit meinem eigenen Setup würde fahren können, aber der Vergleich mit den anderen Camaros reizte mich dann doch zu sehr.

Qualifying

Mit einer mittleren 2:36 reihte ich mich nach einem sauberen Qualifying auf dem fünften Platz ein, Manuel hatte sich im Charger noch in der letzten Runde vor mich gesetzt. Auch wenn ich wusste, dass der Vorsprung mit noch einer sauberen Runde hätte möglicherweise aufgeholt werden können, entschied ich mich für eine kurze Pause und ging auf P5 ins Rennen.

Das Rennen

Der „Kavalierstart“ dürfte vor allem in bewegten Bildern schick aussehen, auf Fotos wird man nur Qualm sehen nach der dritten Startreihe. Das Feld setzte sich gemächlich in Bewegung, kleinere Unfälle blieben aber nicht aus: Ich habe meinen Camaro nicht in der Außenperspektive gesehen, hoffe aber, dass mir Daichi mit seinem bremsenlosen Oldsmobile nicht bereits kurz nach dem Start den Lack zerkratzt und die Rückscheinwerfer demoliert hat ;)

Der fliegende Start spielte natürlich der Führungsgruppe in die Hände. Gerade auf der Start- und Zielgerade angekommen, beschleunigte Rush (P1) direkt nach der Kuppe mit freier Sicht auf das Betonband hin zur ersten Kurve. Doc (P2), Gun (P3), Manuel (P4) und ich blieben dran — nur Daichi (P6) ließ eine Lücke aufreißen von mehreren hundert Metern. Warum, weiß wahrscheinlich nur er selbst.

Manuel, auf P4, fuhr vor allem die ersten Kurven und Geraden sehr schnell, machte aber, erst kurz im Rennen, einen Fehler, der es mir ermöglichte, direkt auf Gunboundchars im Camaro aufzuschließen. Die nächsten Runden waren mehr als spannend, wir lieferten uns ein Kopf- an Kopfrennen und die Rundenzeiten (wohl auch durch den gegenseitig spendierten Windschatten), wurden immer besser. Das Führungsduo konnte sich auch nicht so schnell absetzen wie erwartetet, so dass wir zumindest Doc auf P2 noch lange direkt vor uns sahen. Daichi hingegen auf P5, auch er hatte Manuel (P6 bis zum Rennende) überholen können, konnte nicht auf uns aufschließen, zwischen 50 und 150 Metern betrug der Abstand.

Die Entscheidung fiel dann in den Runden 6 und 7. Während Gun (P3) noch in eine weitere Runde ging und damit den Boxenstopp so lang wie möglich hinauszögerte, entschied ich mich (P4), den Stopp einzulegen. Daichi (P5) folgte mir mit ca. 90 Metern Abstand.

Nach dem Stopp kam ich blendend weg. Das wurde auch daran deutlich, dass ich mich von Daichi deutlich absetzen konnte. Am Ende der Runde, die ich wegen des Stopps und der veränderten Zeitnahme nur indirekt vergleichen konnte, hatte ich mir einen Vorsprung von 300 Metern gegenüber Daichi herausgefahren und hoffte, dass Gun nicht eine 2:34er Zeit gefahren war. Doch der Funkspruch „Gun Box Out“ blieb aus. Bis zur Kuppe bei Start und Ziel. Die nächsten 300 Meter war in der Box nichts von ihm zu sehen. Noch immer funkte er nicht. Dann sah ich ihn, wie er gerade die letzten Meter in der Box zurücklegte. Im Gegensatz zu mir (ich habe dann eine 2:35er-Zeit überschlagen) hatte er keine gute Inlap und kommentierte danach via Whats App: „Katastrophenrunde. Aber da sieht man mal: Da konzentriert man sich mal kurz nicht und [ist] schon 4 Sekunden langsamer“.

Gun musste auch Daichi, der mit gehörigem Abstand hinter mir Start und Ziel passierte, schließlich nach kurzen Rangeleien nach seiner Boxenausfahrt schlussendlich auf P4 vorlassen. In den Folgerunden versuchte ich, mich weiter von Daichi abzusetzen, was mir gut gelang, stellenweise lagen bis zu 600 Meter zwischen uns — 200 Meter mehr trennten mich von Docs Charger auf P2. damit war die Aufgabe ab Runde 9/10, das Rennen ohne Fehler sauber nach Hause zu fahren und Daichi auf Abstand zu halten.

Gun aber hing hinter ihm fest: „Wegen meiner (schlechten) [Änderung d. Red.] Inlap hatte ich den Daichi vor mir. Da waren dann nur noch 2:38 drin. Da konnte ich Dich nicht mehr angreifen. Und auf den Geraden war er einfach viel schneller.“ Wie schnell Gun hätte sein können, zeigte er in der letzten Runde — eine 2:34 gelang ihm im Camaro, nachdem er vor sich etwas Luft hatte.

Fazit

So war das Rennen für mich zwar „nur“ in der ersten Hälfte sehr spannend, aber für die zweite ruhigere Hälfte entschädigt mich der dritte Platz — mein erster und zudem im Camaro unerwarteter Podiumsplatz bei einem Clubrennen — doppelt.

Bedanken möchte ich mich, auch aus Clubsicht, bei #469 Jimmy und #102 Mattthebad, die kurzfristig und engagiert in das Rennen gegangen sind. Als neue Mitglieder werden sie sowohl in Suzuka als auch bei der „Battle of Logistics“ mitfahren.

Desweiteren gilt Dank auch dem Veranstalter #8 Cyrax Black, der im Rennen zwar nicht um die ersten Plätze mitfahren konnte, uns dafür vor allem aber in der Lobby stimmungsvoll unterhielt. Davon gern mehr. Ich habe da auch schon eine Idee — die nächsten Tage gibt es dazu mehr, lasst Euch überraschen.

Schade war, dass #112 Holzkind nicht rechtzeitig am Start war. Er wird in Suzuka mit dabei sein können und danach (hoffentlich verdient!)  in Urlaub gehen.

Und für mich? Nach dem Rennen ist für den Club vor dem Rennen. In diesem Sinne: Stay tuned!

#70 RushOliver

Ich mag diese Strecke nicht so besonders, was daran liegt das ich dort schon viele Onlinerennen mit meinem RUF RGT-8 gefahren bin und mich die auf den Geraden schnelleren Fahrzeuge (Ferrari und son Kram) regelmäßig in den Kurven blockiert haben. Für “Summer of ’69″ wollte ich daher ein Setup das auf den Geraden schnell ist und das ich IRGENDWIE sauber um die Kurven bekomme. In den Trainingsveranstaltungen – selbst wenn die sehr mager besucht waren – konnte ich aber schon erkennen das meine Taktik ganz gut aufgehen müßte. Gunboundchars wird meine Erfahrungen mit dieser Rennstrecke nach diesem Event mit Sicherheit bestens nachvollziehen können, denn er hatte genau das Problem das er viel schneller hätte fahren können…….wenn ihn nicht das auf den Geraden viel schnellere Fahrzeug von Daichi pausenlos in den Kurven blockiert hätte. ;-)

Schon während des für mich obligatorischen Aufwärmens weit vor dem Qualifying, wußte ich das ich an diesem Abend gut drauf war. In den Übungsrunden mit Gun fuhr ich sogar meine bis dato schnellste Zeit von 02:32,958 und konnte auch sonst meine Zeiten regelmäßig unter 02:34 halten. Ich hatte aber in anderen Events ebenfalls schon extrem gute Aufwärmrunden im Vorfeld und im richtigen Qualifying/Rennen lief es dann doch nicht wirklich rund.

Demnach war die Anspannung im Qualifying durchaus spürbar und ich versuchte mich entsprechend zu konzentrieren und ging vom Start weg volles Tempo und versuchte auf der letzten Rille zu fahren. Ich glaube in der 5 Runde gelang mir dann eine 02:33,093 und ein Blick auf die Zeiten von OnkelDoc ließ die Anspannung schlagartig abfallen.

Der für das Rennen anberaumte fliegende Start spielte mir dann zusätzlich in die Hände, da mein Setup gerade beim Start deutlich schlechter war als das vom OnkelDoc. So aber konnte ich ohne durchdrehende Räder die vorhandenen Vorteile beim Beschleunigen bestens ausnutzen und mir für die ersten 2 Kurven schon ein kleines Polster zulegen. Wie von mir befürchtet holte OnkelDoc in genau diesen 2 Kurven schnell wieder auf aber die darauffolgende Gerade offenbarte dann wieder die Vorteile meiner Setupwahl. Schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar das ich das ohne eigene Fehler nach Hause fahren müßte. Es gelang mir im weiteren Verlauf des Rennens fast nach belieben mit dem Charger gezielt um die Kurven zu “rutschen” und baute meine Führung gegenüber OnkelDoc langsam aber sicher aus.

Für mich war es damit die Clubpremiere, denn es war das erste Event was ich tatsächlich gewinnen konnte. ;-)

#88 Fettysoft

Qualifying

Meine Qualifyingzeit geht für mich in Ordnung, da ich vorher nie schneller war als meine abgelieferte Zeit. Ich freute mich, dass es in der letzten Runde doch noch zur Zeit von Cyrax gereicht hatte. Schade, dass  es nicht mehr ganz für den bösen Matthias gereicht hat aber das war eh egal, da die beiden auf der Gearaden eh viel schneller waren.

Rennen

Am Start habe ich gleich meinen Platz an Cyrax zurückgeben müssen. Mein Setup liess diese Geschwindigkeiten auf der Geraden nicht zu. Ich wusste das und habe mich auch bewusst so entschieden, da ich auf viele Fehler der anderen hoffte. Diese Fehler blieben aber aus, eher hatte ich trotz gutmütigem Setup immer noch eins zwei Schlenker drin. So gesehen war es für mich ein sehr unspektakuläres Rennen, da ich weder auf Cyrax und Matt aufschliessen konnte, noch hinter mir irgendwelche Gefahren drohten.

Fazit

Die geringe Trainingzeit und auch das falsche Setup, voll auf Handling ausgelegt, haben eine bessere Position für mich unmöglich gemacht. Meine Hoffnungen auf viele herumrutschende Gegner, habe ich eigentlich schon im Qualifying begraben können. Ich bin aber dennoch ganz zufrieden mit meiner Rundenzeit.

#469 Jimmy19469

Qualifying:

Ich, als Frischling, konnte im Qualifying leider bei weitem nicht an meine Trainingsbestzeit von 2:43,6xx ran kommen. Diese Tatsache bescherte mir dann den letzten Startplatz.

Rennen:

Der Wagen lag, Dank an RushOliver, durch das Setup sehr gut auf der Straße. Ich hatte weniger mit der Strecke zu kämpfen, als mit meinem Pad. Da ich erst vor knapp drei Tagen auf Handschaltung umgestiegen bin, machte mir die Knöpfchendrückerei mehr Probleme. Durch Verschaltungen und falsche Bremspunkte fiel ich immer weiter zurück. Gegen Ende des Rennens kamen dann auch noch die Überrunder dazu. Als erster rückte mir RushOliver auf den Pelz. Kurze Zeit später hatte ich OnkelDoc im Nacken. Da hies es nur noch möglichst rechts fahren und keinem das Rennen versauen!

Fazit:

Für mich als Neueinsteiger hat es sehr viel Spass gemacht und ich bin einfach mal mitgefahren um die Atmosphäre kennenzulernen. Auch wenn ich chancenlos hinterher gefahren bin. Wir sehen uns im nächsten Rennen wieder!

#53 OnkelDoc

   

 

#70 RushOliver

   

   

   

 

#20 cervantes1976

Summer of ’69

Music: „A/C Fly“ — Torpedo Boyz.

Werbung

{BR} #7 SUMMER OF ’69 — Ankündigung und Anmeldung

~~Summer of ’69~~

#8 Cyrax Black lädt im Summer of ’69 zum Klassikerrennen. Summer of ’69 steht für Fahren mit Stil und ist nur für amerikanische Fahrzeuge aus dem Baujahr 1969 geöffnet:

Chevrolet Corvair Monza (Mar 2012 Pirelli CP)
Chevrolet Camaro Z28
Chevrolet Nova SS 396 (Mar 2012 Pirelli CP)
Dodge Charger R/T
Dodge Charger HEMI
Oldsmobile Hurst/Olds 442
Pontiac Trans Am
Pontiac GTO Judge
Shelby GT500 428CJ (American Muscle CP)

Summer of ’69  wird in der C-Klasse ausgetragen. Tunings sind gestattet bis zur Leistungsgrenze C425. Gefahren wird nur mit Fahrzeugen, deren Getriebe auf maximal vier Gänge ausgelegt sind.

~~Informationen zum Rennen~~

Strecke

Summer of ’69 wird ausgetragen auf der Road America.

Veranstaltungstyp

Summer of ’69 ist eine BONUSROUND.

Trainings

In den freien Trainings — Donnerstag, 10.05.2012 und 17.05.2012 (siehe Kalender) ab 21.00 Uhr — werden 8 bis 10 Runden gefahren.

Qualifikation

Die Startposition wird durch Qualifikation ermittelt, gestartet wird (ohne Hilfe, bitte mit Kavaliersstart) nach Einführungsrunde.

Rennstart

Summer of ’69  startet am Sonntag, den 20. Mai 2012, 21.00 MEZ. Die Lobby wird um 20.30 MEZ geöffnet.

Renndistanz

Das Rennen wird über 13 Runden (davon eine Einführungsrunde) ausgetragen.

Boxenstop

Ein Pflichtboxenstop ist zwischen den Runden 3 und 8 durchzuführen.

~~Anmeldung~~

Bitte meldet Euch, wie üblich, hier in den Kommentaren an. Eine Änderung (per Kommentar) ist immer möglich. Eure Anmeldung sollte folgendem Muster folgen:

#[3FC] [Gamertag] — [Fahrzeug]

#20 cervantes1976 — Shelby GT500

~~Starterfeld~~

01. #8 Cyrax Black — Chevrolet Camaro SS

02. #20 cervantes1976 — Chevrolet Camaro Z28

03. #88 Fettysoft — Dodge Charger R/T

04. #53 OnkelDoc – Dodge Charger R/T

05. #70 RushOliver — Dodge Charger R/T

06. #33 gunboundchars — Chevrolet Camaro Z28

07. #46 Daichi04 — Oldsmobile Hurst/Olds 442

08. #469  Jimmy 19469 — Dodge Charger R/T

09. #85 Manuel1085 — Dodge Charger R/T

10. #60 p360hil — Chevrolet Camaro Z28

11. #777 / grooviak / Corvair Monza

12.  #102 matthebad — Dodge Charger R/T